Israel ist anders

Als ich diese Reise vor einem halben Jahr gebucht habe, wollte ich gern mal dort sein, wo Jesus war. Mal die Orte sehen und entlang gehen, wo vor rund 2.000 Jahren das passiert ist, was sich bis heute in vielen Kirchen als “lebendige Geschichte” hält.

Ich habe mich dann schon auch etwas vorbereitet mit Büchern und im Internet – wie wohl auch erkennbar an diversen Tweets zum Thema #Israel. Dabei lernte ich u.A., dass es neben und inmitten von Israel auch noch Palästina gibt. Ja – das hat auch etwas von dem, was es in Deutschland vor dem Fall der Mauer gab. Und doch ist es auch anders.

Angefangen hat diese Reise in Tel Aviv, wo das Flugzeug landete. Dort sah ich zuerst die unterschiedlichen Schriften:

Ich lernte schnell, dass die einzelnen Buchstaben das Hebräische darstellt und die verbundenen Buchstaben das arabische Schriftbild. Dass es daneben auch noch Ivrit gibt, lernte ich erst später.

Wir wurden zunächst – in Ramallah und Jericho – von einer palästinensischen Christin begleitet. Das ändert sich in Jerusalem, wo uns eine Jüdin begleitete. Dazu dann später mehr. Israel ist jedenfalls anders. Anders als alles, was mir bisher bekannt war. Was sich daraus wohl noch entwickeln wird?