In 3 Schritten von XP auf Windows7 umsteigen

Clipart: DosenoeffnerHeute gibt es auf diesem Blog einen Beitrag zum Update von Windows XP auf Windows 7. Es geht tatsächlich – wenn auch unter Verlust aller bisher installierten Programme, gespeicherten Dateien und Einstellungen. Es muss also möglicherweise doch kein neuer PC sein. Wobei auch einem neuen PC ebenfalls alle bisher installierten Programme (soweit weiterhin benötigt und unter Windows 7 lauffähig) und bisher verwendeten (und weiterhin benötigten) Dateien zur Verfügung zu stellen sind. Die allerdings möglicherweise ohnehin als Installationsmedium vorhanden sind.

In 3 Schritten zum neuen bzw. aktualisierten Betriebssystem

  1. Bevor ein Update durchzuführen ist, braucht es sinnvollerweise zunächst den Advisor von Microsoft. Damit lässt sich feststellen, ob der Computer für Windows 7 geeignet erscheint. Das Programm überprüft Hardware, Geräte und installierte Programme auf bekannte Kompatibilitätsprobleme. Anschließend gibt es über einen Bericht Hilfestellungen beim Beheben erkannter potenzieller Probleme und empfiehlt Aktionen, die vor dem Upgrade ausgeführt werden sollten. Also installieren und starten.
  2. Falls nicht ohnehin regelmäßig Datensicherungen durchgeführt werden (wie ich hier vorschlug zu bedenken), ist es spätestens jetzt an der Zeit, eine solche zu realisieren. Das betrifft sowohl die Dateien (meist im Ordner “Eigene Dateien” sowie den dazu gehörenden Unterordnern vorhanden) als auch z.B. Lesezeichen/Favoriten. Wer ein Mailprogramm wie Thunderbird oder Outlook Express nutzt, sollte zumindest das Adressbuch sichern, möglicherweise auch die bisher empfangenen und geschriebenen Mails.
  3. Im nächsten Schritt – falls nicht schon längst geschehen – benötigen Sie eine Upgrade-DVD. Da tut es übrigens auch die von Vista auf Windows7. Sie müssen ohnehin “Benutzerdefinierte Installation” wählen und eine Neuinstallation durchführen. Einlegen ins DVD-Laufwerk und starten. Wenn Sie gestartet haben, heißt es Geduld haben. Die gesamte Installation dauert etwa 30-45 Minuten.

Anschließend möchte das System via Internet diverse Updates herunterladen, was auch auf jeden Fall empfehlenswert ist. Was jedoch zuallererst fällig ist, ist die Installation eines Virenschutzprogramms. Falls Sie über eine kostenpflichtige Variante verfügen, sollte der nächste Schritt darin bestehen, entweder das Installationsmedium zu aktivieren oder die aktuelle Version dazu aus dem Internet herunterzuladen. Microsoft bietet übrigens eine für Privatnutzer_innen kostenlose Variante namens Microsoft Security Essentials an.

Daran anschließend heißt es dann das System so einrichten, dass die Dateien und Einstellungen aus dem externen Speichermedium (Externe Festplatte) wieder einzuspielen sind. Und natürlich steht die Installation der gewünschten Software an. Nach meiner bisherigen Erfahrung gestaltet sich die Einbindung in ein vorhandenes Netzwerk zwecks gemeinsamer Druckernutzung leider aufwendiger als angenommen. Aber MÖGLICH ist – ganz sicher. Ebenso wie das gesamte Update. Falls Sie Unterstützung benötigen, können Sie sich gern an FrauenComputerTraining Berlin wenden. Ich freue mich auch über Ihre Erfahrungen im Kommentar, falls Sie es selbst schon probiert haben. Viel Erfolg!

Aktualisiert am 2. November 2017 (auch wenn es sicher nur noch wenige interessiert, weil die Updatefrist schon so lange abgelaufen ist).