Datensicherung auf dem eigenen Computer

Abbildung eines KarabinerhakensEs ist ruhiger geworden – auf diesem Blog und auch sonst. Die Meisten sind offenbar in Ferien bzw. im Urlaub. Eine gute Gelegenheit, mal über Themen wie das o.g. nachzudenken. Wie sichere ich welche Daten? Meine Links? Welche Folgen hat die Entscheidung für die eine oder andere Lösung?

Es gibt diverse Provider_innen, die Speicherplatz anbieten, um Daten auf einer Festplatte zu sichern, die sich WeitWeitWeg von meinem Schreibtisch befindet. Ich stehe solchen Lösungen auch deshalb skeptisch gegenüber, weil mir immer mal wieder Meldungen begegnen, die von Daten-Kraken und unklaren Informationen darüber handeln, wie SICHER diese MEINE Daten denn dort sind, wo ich sie ablegen würde. Natürlich klingt es verheißungsvoll, von überall auf diese Datensicherung zugreifen zu können. Will ich das? Brauche ich das?

Mir reicht die externe Festplatte, auf der ich mit einem Backup-Programm regelmäßige Datensicherungen vornehme. Ab Windows XP ist das agg. auch mit Bordmitteln möglich. Bisher stellte sich allerdings bei meinen Kund_innen regelmäßig heraus, dass es bei vorinstalliertem Betriebssystem daran scheiterte, dass im genannten Untermenü der Menüpunkt “Sicherung” fehlt. Auch eine Nachinstallation von der Recovery-CD wie hier empfohlen und beschrieben schlug regelmäßig fehl. Da hilft/half nur der Blick in eine Computerzeitschrift für kostenpflichtige bzw. kostenfreie Backup-Programm-Empfehlungen.

Via Vista ist die Sicherung immerhin bereits ab der Version “Home Premium” mit Bordmitteln möglich. Dass die Nachfolgende Generation Windows 7 das dann wohl auch bietet, war anzunehmen – dennoch fand ich unerwartet keine “hauseigene” Beschreibung zum entsprechenden Vorgehen. Auf netzwelt.de findet sich dann dennoch eine bildreiche Dokumentation.

Last but not least sei hier der Vollständigkeit halber auch Apples Macintosh erwähnt: Auch dafür gibt es Lösungen – natürlich 😉 – auch wenn es immer noch so ist, dass der Mac dessen seltener bedarf – ich hatte schon einmal das (zweifelhafte) “Vergnügen”, die Leidensgeschichte einer Kundin dazu zu hören – geben tut es solche Probleme also. Auf den Apple-Eigenen Seiten gibt es Anleitungen – einfach das Stichwort “Backup” eingeben und schon gibt es diverse Lösungsangebote. Mir hat am besten der hier genannte Link gefallen. Was vor allem daran liegt, dass ich bei unterschiedlichen Kundinnen unterschiedliche Mac-Systeme vorfinde. Unter der eben genannten Adresse können alle mir bisher begegneten Varainaten abgefragt werden. Was sich auch immer mal wieder lohnt, ist der Blick in das Softwareverzeichnis von Heise.de

Ja – hier fehlt jetzt noch die Frage nach dem Sichern des Adressbuchs sowie nach den Linksicherungsmöglichkeiten – das werde ich in einem gesonderten Artikel angehen.