Anti-Spy und die Sache mit dem System-Wiederherstellungspunkt

Das schon früher mal von mir empfohlene kostenlose Antispy-Tool von O&O ist nach jedem “großen” Windows10-Update wieder neu zu benutzen. Dass die Software nach dem Start (und ohne vorher installiert werden zu müssen) eigenständig schaut, ob sich seit dem letzten Benutzen Einstellungen verändert haben, finde ich eine von zwei sehr nützlichen Eigenschaften.

Die zweite ist die Empfehlung, einen Wiederherstellungspunkt zu setzen. Damit lässt sich sehr einfach überprüfen, wie es um das Setzen von Wiederherstellungspunkten in der aktuellen Windows 10-Installation bestellt ist. Sollte diese Funktion aus welchen Gründen auch immer abgeschaltet worden sein, reaktivieren Sie es wie folgt:

  • Entweder die Windows-Taste sowie die Taste [x] drücken und aus dem Auswahlmenü “System” wählen oder den Windows-Button unten links und anschließend das Zahnrad anklicken.
  • Im neu aufgegangenen Fenster oben links “System” eingeben. Sie sehen nun links im Menü das Wort “Computerschutz”. Darauf klicken.
  • Hier markieren Sie das Laufwerk C:\ für Windows 10 und klicken anschließend auf [Konfigurieren].
  • Im neuen Fenster muss “Computerschutz aktivieren” markiert sein. Sollte dies nicht der Fall sein – einfach den Punkt auf diese Auswahl setzen.
  • Darunter lässt sich für die künftigen Wiederherstellungen der maximal zu verwendende Speicherplatz zuweisen. Zuwenig Platz würde bewirken, dass nicht genügend Wiederherstellungspunkte gespeichert werden. 3 GB sollten ausreichen.

Sinnvollerweise schließen Sie nun das Fenster mit [Übernehmen] sowie anschließendem [OK]. Über den nun wieder sichtbaren Button [Erstellen…] können Sie einen manuellen Wiederherstellungspunkt erzeugen lassen. Er wird direkt auf dem System gespeichert und somit nicht an der selben Stelle, die – womöglich – für die normalen Sicherungen festgelegt wurde. Das Anlegen erfordert wie beim Anlegen und Speichern einer Datei die Vergabe eines beliebigen Namens und dauert eine kurze Zeit.

Sie können nichts “kaputt machen” – probieren Sie es einfach mal aus. Viel Erfolg wünscht FCT Berlin 🙂

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