In Jerusalem war doch noch mehr?

Stimmt natürlich. Allerdings haben wir bestimmt dennoch wesentlich weniger gesehen als denkbar. Schließlich waren wir “nur” zwei ganze Tage dort. Wir sahen nichtsdestotrotz wohl alle “wichtigen” Highlights. Neben den bisher schon gezeigten Sehenswürdigkeiten waren wir unter anderem in der Grabeskirche:

Und natürlich waren wir auch am so genannten (längst fast ganz trockenem) Teich Bethesda sowie in der St.-Anna-Kirche, die der Mutter Mariens geweiht ist, weil dort angeblich Maria, die Mutter Jesu, geboren sein soll:

In der Kirche ist – trotz oder wegen des wunderbaren Nach-Halls? – ebenfalls angeblich – ausschließlich das Singen christlicher Lieder erlaubt. Ich vermute, dass auch andere Religionen dort singen dürfen. Gemeint ist hier wohl vor allem das Verbot von (allzu) weltlichen Liedern wegen der angenommenen Heiligkeit des Ortes.

Anmerkung am Rande: Wir hörten dort passenderweise eine Auslegung zu den ersten Versen von Johannes 5. Wikipedia entnahm ich diesbezüglich, dass Bethesda einer von insgesamt nur zwei Orten sei, wo Jesus ein Wunder in Jerusalem selbst getan haben soll. Wir hingegen wunderten uns darüber, dass der Mann, den Jesus fragte, ob er gesund werden will, sich auf die bezog, die ihm die rechtzeitige Hilfe verweigerten statt Jesu Frage mit einem eindeutigen “JA – ICH WILL” zu antworten. Gesund gemacht wurde er trotzdem. So kann “es” also offen-bar auch gehen.