Handbuch-Installation mit Hindernissen

telefon_mEin “Fundstück” in Form eines iPhone 3G hat mich in den letzten Tagen immer mal wieder beschäftigt. Um die Erfahrungen damit zu veröffentlichen, seien sie hier mal notiert.

  • Um keinen Vertrag nutzen zu müssen, der dauerhaften Internetzugang beinhaltet, empfiehlt sich das Ausschalten mobiler Daten. Das findet sich in den (allgemeinen) Einstellungen unter “Netzwerk”.
  • Nach der Einrichtung eines ersten Mailkontos lassen sich weitere Mailkonten unter “Einstellungen” bei “Mail, Kontakte, Kalender” einrichten und bei Bedarf auch (de-)aktieren. Dort findet sich übrigens auch die Möglichkeit, von Push-Dienst auf manuelle (oder jedenfalls seltenere) Aktualisierungen umzuschalten.

Um das/ein Handbuch ohne Internet dauerhaft verfügbar zu haben, waren einige Umwege erforderlich. Grundsätzlich findet es sich hier als relativ umfangreiches (ca. 19MB großes) PDF. Da mir (bisher) keine Möglichkeit bekannt ist, PDF-Dateien direkt auf dem iPhone zu speichern, stand ich vor der Herausforderung, eine andere Möglichkeit zu finden, es dem iPhone anzudienen. Dafür waren folgende Schritte erforderlich:

  • Eine Lesesoftware finden, der die Version 4.2.1 vom 3G ausreicht. Die meisten Apps erwarten nämlich mindestens Version 4.3, gern auch mal Version 5.X für eine erfolgreiche Installation. Der erste Reader, der diese (reduzierte Versions-)Voraussetzung erfüllt(e), war/ist der eBookS  Reader.
  • Eine Software finden, die es ermöglicht, eine Datei von einem (PDF) in ein anderes (epub-)Format umzuwandeln. Diese Möglichkeit bietet – unter Anderem – Calibre. Sieht zwar englischsprachig aus, lässt sich jedoch recht leicht auf eine deutschsprachige Oberfläche umstellen.
  • Besagte Datei in die Calibre-Bibliothek importieren, anschließend den Button “Bücher konvertieren” nutzen. Sicherheitshalber die Einstellungen kontrollieren, damit auch wirklich das richtige Datei-Ergebnis dabei heraus kommt. Im dritten Schritt dann die so entstandene Datei auf dem PC speichern.
  • Datei an eine Mail hängen, wobei darauf zu achten ist, keine Freemail-Adresse zu verwenden, da der Anhang immerhin noch stolze 14MB aufweist. Das mögen die wenigsten Freemail-Programme, ganz sicher macht der Freemailer web.de ein Problem daraus.
  • Am iPhone die Mail anzeigen und den Anhang herunterladen. Ist dies vollständig erfolgt, bietet das iPhone bei installierter eBookS Reader-Software an, die neue Datei mit besagtem Reader zu öffnen. Et voilá – das Handbuch steht zur Verfügung. Jeder Versuch, die Datei als PDF-Anhang mit der App zu öffnen, führte dazu, dass das iPhone sich “verabschiedete”. Die PDF-Datei war offenbar zu groß. Bei der ePub-Variante dauert es zwar auch etwas, bis die Datei geöffnet ist, aber immerhin LÄSST sie sich öffnen. Und auch wenn das Lesen weniger komfortabel scheint als ursprünglich gedacht – es ist möglich.

Alternativ würde mir nur einfallen, die vorhandene PDF-Datei in kleinere “Pakete” aufzuteilen, damit die eBookS Reader App dann damit womöglich wieder besser umgehen kann, weil die jeweilige Datei ja dann insgesamt kleiner wäre, während sie benutzt wird. Was ich gelegentlich auch mal ausprobieren werde. Abwarten, ob vorher jemand hier ihre/seine Erfahrungen teilen wird, wie es sonst gehen könnte. Wie immer – herzliche Einladung dazu im Kommentarbereich!