Eine Seefahrt, die ist lustig…

…eine Seefahrt, die ist schön:

Foto: Seefahrt auf dem See Genezareth

Wie bereits angedeutet, waren wir am siebten Tag weiterhin in Galiläa unterwegs. Ich habe es gerade mal bei Wikipedia nachgeschaut: wir haben uns dort offenbar vom Abend des fünften bis zum Morgen des achten Tages aufgehalten. Damit waren wir dort so lange wie in Jerusalem, nur dass es sich hier um ein flächenmäßig größeres Gebiet handelt.

Als wichtige Städte werden Sepphoris, Tiberias und Akko genannt. In Sepphoris waren wir ebenso wie in Akko, Tiberias haben wir ausgelassen. Weil es kein Ort war, der in der Bibel eine Rolle spielen würde? Nein – wohl eher, weil unser Programm ohnehin schon aus allen Nähten platzte.

Nachdem wir am sechsten Tag das im Programm durchaus noch vorgesehene Kana ausgelassen haben, ließen wir am siebten Tag den Petrusfisch Petrusfisch sein. Statt dessen fuhren wir Boot auf dem See Genezaret, genauer: ließen uns fahren. Auch wenn sich der Tag insgesamt regnerisch an ließ, wie hier erwähnt – wir erlebten weder Regen noch Sturm auf dem See selbst. Was uns um die Stillung des Sturms brachte, worum jedoch niemand von uns wirklich böse war. Das ist auch wahr.

Also ich vorhin wieder mal meinem aktuellen Hobby frönte und mich an Wikipedia-Einträgen fest las und sie – ebenfalls wieder mal – zum Teil ergänzte, fiel mir auf, dass es zu Kana zwar einen Artikel gibt und sogar zur Hochzeit zu Kana. Was jedoch fehlt, ist offenbar ein eindeutig zuzuordnender “echter” Ort. Eine von uns (Luise?) zitierte dazu mal das Folgende:

Mit der Bibel in der Hand durchs Land – und dann mal schauen, wo die Orte gewesen sein könnten.

Was sicher keine sinnvolle Quellen-Arbeit für eine Enzyklopädie wie Wikipedia ist. Mir persönlich hat genau das jedoch durchaus viel gebracht: Einmal (und vielleicht schon auch noch einmal wieder) an die “realen” Orte fahren, von denen die Texte der Bibel handeln. Ich höre seither die kirchlichen Texte anders. Auch wenn ich viel weniger wusste von dem, was ich dachte zu wissen. Aber es war ja eine Bildungsreise. Das ist (oder war?) auch wahr.

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