Der erste Regen

Am Morgen des siebten Tages waren wir auf dem Berg der Seligpreisungen, wovon folgende Fotos zeugen:

Nachdem wir noch eben so trockenen Fußes in Richtung See Genezareth laufen durften, begegnete uns dann etwas unvorbereitet der erste Regen:

Regen

Zum Glück war es nur ein kurzer Schauer. Somit stand dem nächsten Punkt unseres umfangreichen Besichtigungsprogramms dann letztlich doch nichts im Wege. Wir sind von dort aus nach Tabgha gefahren, dem Ort, wo uns ein großes Schild darauf hinwies, dass hier die Brotvermehrungskirche sei:

Brotvermehrungskirchenschild

Bei Durchsicht der Fotos hatte ich mich ja schon etwas gewundert, wie das Mosaik mit den 5 Fischen und 2 Broten auf den Berg der Seligpreisungen geraten sein könnte:

Brote+Fische

Der Wikipedia-Artikel zum Berg der Seligpreisungen schaut derzeit (noch?) unerwartet kurz aus, bietet aber dennoch eine mögliche Lösung an:

Frühere Kirchenbauten hatten ihren Standort weiter unten am Berg nahe Tabgha, dem Ort der Brotvermehrung.

Schon passt es wieder. Auch recht. Wir erlebten noch öfter Regen. Und priesen ihn ebenso wenig selig wie derzeit die Bereiche in Deutschland sowie in den Nachbarländern, die mit stark steigenden Wasserständen diverser Flüsse zu tun haben. Das hat aber hier wie dort auch niemand von uns erwartet. Auch wahr.