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2. Edit(h)-a-thon „Kultur-Frauen“

2. Edit(h)-a-thon „Kultur-Frauen“ published on

Abblidung des Schriftzugs "Women edit" mit der Wikipedia-Weltpuzzle-Kugel und einem schwarzen BleistiftHier jetzt aus aktuellem Anlass wieder ein Beitrag, der sich um Wikipedia dreht:

Am Samstag, den 13. Dezember 2014 findet in Berlin von 14-19 Uhr erneut eine besondere Veranstaltung für interessierte Frauen statt:

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Der Hauptmann von Kafarnaum und die Petruskirche

Der Hauptmann von Kafarnaum und die Petruskirche published on

Alles (örtlich) ziemlich nahe beieinander und doch auch wieder nur ein Teil eines vollen Tages. Nachdem wir die Brotvermehrungskirche verlassen hatten, begaben wir uns zunächst nach Kafarnaum, von manchen auch Kapernaum genannt. PetruskricheContinue reading Der Hauptmann von Kafarnaum und die Petruskirche

Thema eines weiteren Vortrags: Women Against Violence (WAV)

Thema eines weiteren Vortrags: Women Against Violence (WAV) published on

WAVIch hatte zugesagt, den (englischsprachigen) Link zur Women Against Violence (WAV) hier auf dem Blog zu veröffentlichen – hier ist er. Dazu noch der – ebenfalls englischsprachige – Link des NGO-Monitors zur WAV mit ein paar aktuellen Zahlen/Daten/Fakten.

Die genannte englischsprachige Seite der WAV (mit Sitz in Nazareth) ist offenbar seit etwa 3 Jahren nicht mehr aktualisiert worden. Der arabisch-sprachige Bereich hingegen wird offenbar regelmäßig aktualisiert – da es sich um eine vorwiegend arabisch-sprachige Organisation handelt, scheint mir das zwar bedauerlich (weil ich keinerlei Arabisch kann und Chrome in diesem Zusammenhang auch keine Unterstützung lieferte), aber schon auch konsequent.

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Entschieden: doch erst mal nach bzw. zu Zippori/Sepphoris

Entschieden: doch erst mal nach bzw. zu Zippori/Sepphoris published on

Zippori heißt es auf hebräisch (und auch im kürzlich schon genannten Reiseführer). Die griechische Nennung als „Sepphoris findet sich u.a. bei Wikipedia, wobei die Eingabe von „Zippori“ schon auch zum selben Artikel führt. Und auch wenn wir von Nazareth aus gestartet und dort auch wieder gelandet sind – hier zunächst ein Blick von Zippori/Sepphoris aus auf Galiläa:

Galilaea

Auch hier habe ich wieder Neues dazu gelernt: Bei Galiläa handelt es sich – wie bei der Gebirgskette Karmel – nicht um einen bestimmten Ort, sondern um ein – noch dazu großes – Gebiet im Norden Israels. Ich halte es für sehr wahrscheinlich, dass es sich beim abgebildeten Ort um Nazareth handelt, stelle jedoch zum wiederholten Male fest, dass mein Reisetagebuch gern ausführlicher hätte sein dürfen. Weiß es jemand von den Mitreisenden und teilt es mit uns via Kommentar?

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Endlich: Meer von Nahem – zusammen mit ziemlich vielen Steinen

Endlich: Meer von Nahem – zusammen mit ziemlich vielen Steinen published on

Auch wenn ich fand, dass wir zu kurz in Jerusalem waren – ich mag das Meer schon auch sehr. So war es für mich ganz passend, dass wir von Jerusalem aus nach Cäsarea Maritima fuhren. Die Fahrt dorthin führte erneut durch wesentlich mehr „Grün“ als ich „insgesamt“ erwartet hätte auf dieser Reise. So sah es in Cäsarea Maritima aus:

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Gastbeitrag von Monika: Israel-Palästina – Teil IV

Gastbeitrag von Monika: Israel-Palästina – Teil IV published on

Das vorgesehene Thema an diesem Abend war: Von liberal bis ultraorthodox: Frauen im Judentum. Judith sollte uns die Kontakte vermitteln. Am Abend stellen wir fest, dass Judith nur eine Frau mitgebracht hat, eine Freundin, 89 Jahre alt. Sowohl Judith als auch die Freundin bezeichnen sich als nicht religiös.

Unsere anfängliche Verstimmung wandelt sich schnell, als wir Deborah kennen lernen und aus ihrem reichen und bewegten Leben hören: In Wien geboren, 1938, als Österreich an Deutschland angeschlossen wird, Teil der zionistischen Jugendbewegung. Sie wandert 1940 aus und wird eine Kibbuz Pionierin und später die Mutter des deutsch-israelischen Jugendaustausches. Sie ist eine Zeitzeugin der Geschichte Israels in all ihren Epochen. Heute lebt sie in einer Art Kibbuz für Alte. Alle, die können, haben Aufgaben. Levi, 75 Jahre alt, ist der Direktor. Zum Schluss sagt sie:

„Deutsch ist die Sprache, in der ich zuhause bin, die Musik ist meine, die Landschaft ist meine.“

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Es ist wieder passiert.

Es ist wieder passiert. published on

Meine ursprüngliche Idee war ja, gestern zu veröffentlichen, was mir auf dem Rückweg vom Zoo ins Hotel passiert ist. Da jedoch geschah dies:

„Leben ist, was passiert, während Du eifrig dabei bist, (andere) Pläne zu machen“
(wird entweder John Lennon oder Goethe zugeschrieben)

Daraufhin dachte ich, ich mache es mir einfach und veröffentliche den nächsten Teil des Gastbeitrags von Monika. Dessen erster Satz lautet:

„Das vorgesehene Thema war: Von liberal bis ultraorthodox: Frauen im Judentum.“

Was mich dahin brachte, danach zu schauen, ob es bei Wikipedia oder sonstwo im Internet Informationen zu liberalem oder/und (ultra-)orthodoxem Judentum gäbe. Gibt es – wie an den Verlinkungen erkennbar wird. Anschließend las ich mich dann zum Stichwort „Frauen im Judentum“ fest. Was zur Folge hatte, dass sich das obige Zitat wieder einmal bestätigte und gestern schlicht keine Veröffentlichung statt fand. Ich ergänze das dann heute mit dem Bericht über drei mir dazu passend erscheinende Szenen, bevor dann demnächst der nächste Teil von Monikas Gastbeitrag erscheint: Continue reading Es ist wieder passiert.

Gastbeitrag von Monika: Israel-Palästina – Teil III

Gastbeitrag von Monika: Israel-Palästina – Teil III published on

Am dritten Tag unserer Reise feierte Israel den 65. Jahrestag der Staatsgründung, für Viele ein großer Festtag. Am Vorabend dieses Festtages wurde an die erinnert, die in den Kriegen seit der Staatsgründung ihr Leben verloren haben. Um 20 Uhr erklang eine Sirene. Alle sollen, wo auch immer sie sind, innehalten und gedenken. Wir waren an diesem Abend in einem Hotel in Ostjerusalem. In Ostjerusalem leben überwiegend arabische Israelis. Die Sirene erklang, niemand hielt an und inne. Und auch am Festtag der Staatsgründung war in Ostjerusalem kein Feiern zu vermerken.

Judith: „Die Juden feiern, die Araber schweigen. Das macht mich traurig.“

Einige weitere Eindrücke und Bilder und Sätze, die weiter wirken:

  • In der Bir Zait Universität in Ramallah stellt uns die Rektorin die Gender Studies als „Königin der Disziplinen“ vor. An dieser Universität studieren ca. 60 Prozent Frauen. Es ist eine große Lernfreude bei den jungen Palästinenser_innen feststellbar. Wir genießen die Sonne, eine angeregte Atmosphäre, viele junge schöne Menschen, die lesend in der Sonne oder im Schatten sitzen, alleine, zu zweit, zu dritt. Dass kaum jemand von den gut ausgebildeten Menschen in Palästina eine auskömmliche Erwerbsarbeit finden wird, und dass immer wieder Studierende abgeholt und inhaftiert werden, dies scheint jetzt in weiter Ferne.

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An der Mauer Frauenpower

An der Mauer Frauenpower published on

Es war schon spannend, wie das war mit den unterschiedlichen Informationen zur Klagemauer, die wir bekamen – sowohl vor der Reise als auch während dessen. Vorneweg – auch für hinterher oder statt dessen – zwei Link-Hinweise:

  1. Frauenpower an der Klagemauer – vor allem ein ca. 3-minütes Video, was im Februar 2013 (!) im ZDF lief, nebenbei  auch einige Informationen im Text, die so nicht im Video auftauchen.
  2. Eine Live Webcam (genauer: insgesamt 4 mit unterschiedlichen Perspektiven) von der Klagemauer. Die Seite ist auf Englisch, aber die Bilder sprechen für sich. Bevorzugt wird das Verwenden des Internet Explorers empfohlen, es läuft aber auch mit anderen Browsern wie z.B. dem aktuellen Firefox.

Für die, die einfach mal Fotos schauen möchten, mal wieder eine kleine Diaschau:

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